Skip to content
2010/12/08 / halbnachvoll

Warum Wikileaks nicht untergehen darf


Den Nutzen von Umfragen kann man in der Regel als „lustiger Zeitvertreib, wenn gerade einmal kein Kreuzworträtsel da ist“ beschreiben – so man es denn unbedingt positiv ausdrücken will. Forsa-Chef Manfred Güllner wünsche ich zu Weihnachten eine LKW-Ladung Kreuzworträtsel, so hat er dann 2011 hoffentlich Sinnvolleres zu tun, als Umfragen zu deuten. Der gute Mann macht nämlich die Wikileaks-Enthüllungen für die schon peinlich schlechten Umfragewerte der FDP verantwortlich. Wie man sieht, schafft es diese Einschätzung sogar in die Überschrift des Artikels bei ZEIT ONLINE. Man lernt nie aus, bisher war ich der festen Überzeugung, die negative Haltung der Bevölkerung dieser Partei gegenüber läge an der miserablen Politik, die diese abliefert – na gut auch etwas an der Tatsache, dass ein paar Wähler zu spät bemerkten, dass sie gar kein Hotel besitzen. Aber nein, dem deutschen Wähler muss erst von unabhängigen Enthüllungsjournalisten beigebracht werden, dass er schlecht regiert wird, bevor dieser es merkt. Wenn das tatsächlich so zutrifft, darf Wikileaks auf keinen Fall dicht gemacht werden – 4% sind schon erreicht, aber nach unten ist da sicher noch mehr drin! Hoffentlich erbarmt sich auch jemand aus der CDU, in nächster Zeit einmal, einem US-Botschafter ein paar spassige Anekdoten zu stecken – da sehe ich auch noch eine Menge negativen Wachstumspotenzials für deren Wählergunst am Horizont!

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: